FAHRRAD! LIEBE!

Thorsten: Die Idee, einen Fahrradladen zu eröffnen, ist ... eigentlich nicht von mir. Die kam von Paddy. Nachdem ich ihm das hundertste Wunderdetail meines neuen i:SY-Bikes schilderte, sagte er etwas, das mich elektrisierte: Mach doch einfach einen Laden mit den Dingern auf und – genau, sagte ich! Mach ich. Oder besser, machen wir ...

 

Paddy: Hat er genau so gesagt.

 

Thorsten: Und zwar ausschließlich mit 20-Zoll-Rädern, sonst nix.

Paddy: Sonst nichts? 

Thorsten: Genau, wir machen einen 20-Zoll-MonoStore. 

Paddy: Wir malten uns aus, wie der Laden sein soll. Wie der aussieht, der Fußboden, die Wände und das wichtigste: die Fahrräder, wie stellen wir die? 

Thorsten: Nicht so rummelig?

Paddy: Nicht so rummelig.

Thorsten: Wir konnten gar nicht mehr aufhören, machten Pläne, zeichneten die Ladeneinrichtung mit Kreidestücken auf den Boden um zu testen, wie was aussieht und beleuchtet wird. So ging es stundenlang. Und dann ...

Paddy: ... wie das manchmal so ist, manchmal wird aus einer verrückten Idee am Wochenende ein Anruf beim Hersteller am Montag und ein Termin am Samstag drauf. 

Thorsten: Dann noch einige Monate Arbeit oben drauf, fertig. Wir können starten. 

Wie alles begann ...

Paddy: meine erste Liebe war – zunächst – eine große Enttäuschung. Ein knallgelbes Rennrad ist nicht jedermanns Sache; immerhin mit zwölf Gängen, bekam ich zu Weihnachten. Damit fuhr ich um den Tannenbaum rum. Aber es hatte die falsche Farbe, ich wollte ein dunkelrotmetallik-farbenes Rennrad. Darum habe ich es am ersten Weihnachtstag komplett zerlegt, und hatte vor, es meinem Vater mitzugeben zum Lackieren. Meine Mutter hat das kurzerhand mitbekommen: Das kriegt der Junge nie wieder zusammen! Hat meinen Vater gerufen. Der hat sich das angeguckt und gesagt, das bringe ich zu meinem Lackierer und du kriegst den Rahmen in deiner Farbe. So ein geiles Rot habe ich nie wieder gesehen, war eine Speziallackierung, eine sogenannte Sonderfarbe. Ich habe sogar noch besondere Aufkleber drangemacht, die waren orange. Bin ich viel mit gefahren. Bei dem Rad blieb es nicht, ich war überzeugter Hobbyallesradfahrer. Doch als ich Thorsten sah, wie er so mit seinem blauen i:SY vor mir stand, machte es Klick. Da musste ich schmunzeln und wir legten los.

 

Thorsten: Ich hatte einfach nur ein gebrauchtes Bonanzarad. Fand´s sehr besonders, kann mich noch an alles erinnern, sogar den Geruch des Bananensattels. Das war meine erste große Fahrradliebe, die allerdings recht schnell endete. Ich fuhr am Tag, als ich das Bonanza geschenkt bekam, vor Freude damit im Kreis. Bestimmt eine Stunde lang. Ich war jung, unerfahren, kein besonders guter Fahrer. Ich rutschte also aus und fiel hin. Drei Stunden später verließ ich mit verbundenen Knien und Händen das Krankenhaus. Und dann? Dann war erst mal gut mit Fahrradfahren. Das Bonanazarad wäre sogar fast meine einzige Fahrradliebe geblieben. Doch dann traf ich i:SY und das war Liebe auf die erste Fahrt und ich wollte nicht mehr anhalten – und so beschloss ich, mit dem Fahrrad mein Leben zu verbringen. 

Wie es weitergeht erfährst du am besten persönlich mit uns in unserer Factory für e-Bike-Handel, Jobbike-Leasing und e-Bike-Vermietung in Lübeck und Ratzeburg.